SPD im OR Helmsheim zur Verkehrssituation - November 2020

Veröffentlicht am 14.11.2020 in Aktuelles

In den kleinen Ortsteilen haben die Anwohner mit denselben Problemen zu kämpfen wie in der Kernstadt, man erstickt im Verkehr, so die Ortschaftsräte Maic Lindenfelser und Alexandra Nohl. Bei weit über 10.000 Fahrzeugen pro Tag, die sich auf der B35 durch Helmsheim quälen, ist zwar mit einer Blitzanlage, einer Lärmschutzwand und Flüsterasphalt einiges abgearbeitet worden den Lärmschutz betreffend, was aber nicht heißt, dass man hier in Ruhe leben kann. „Viele Menschen leben deshalb auf dem Dorf, weil es dort ruhiger und beschaulicher ist“, so die beiden. Nicht so in Helmsheim. Ein Grundrauschen gibt es hier immer, tags wie nachts, zusätzlich zur B35 gibt es noch die Bahnlinie.
 

Im Rahmen des Bundesverkehrswegeplan kommt nun das Scoping für die B35. Man rechnet im kleinsten Bruchsaler Ortsteil mit noch mehr Verkehr, da der Lastverkehr zwischen Bruchsal und Pforzheim eine Abkürzung zur A5 nehmen kann und somit vor Helmsheim strandet. Es entsteht für Helmsheim das Schreckensszenario einer massenhaften Zunahme des Verkehrs im kleinsten Ortsteil von Bruchsal. „Die Ortsteile Helmsheim und Heidelsheim müssen also mit in das Scoping Verfahren aufgenommen werden!“, fordert die Landtagskandidatin Nohl.

 „Der Lärm aber, ist ja nur die Auswirkung“, bemerkt sie dabei, „an der Wurzel des Übels wird bundesweit zu wenig gearbeitet.“ Dabei stellt sie den übermäßigen LKW- Verkehr in Frage. Mit einem passgenauen ÖPNV, Lückenschlüsse im Radwegenetz, Ortsdurchfahrten mit Tempo 30 und dem Gütertransport auf den Schienen könnte nicht nur die Umwelt entlastet werden, sondern auch aktiver Lärmschutz betrieben werden.

 
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