SPD-Stellungnahme Thema Hundewiese

Veröffentlicht am 03.05.2022 in Fraktion
 

Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion 

Wie in der Vorlage erwähnt konnte  ein Einwohnerantrag zu einer Hundewiese nicht das erforderliche Quorum erreichen. Dieses wurde bereits im Juli 2021 im Gemeinderat festgestellt.

Trotzdem hat die Verwaltung sich dieses Gedankens angenommen und dafür möchte sich die SPD ausdrücklich bedanken. Dieses ist ein Ausdruck von Bürgernähe  undbedingt oftmals sehr viel Arbeit.

So auch im vorliegenden Fall. Die Verwaltung hat einige Standorte geprüft, wobei zunächst zu erwähnen ist, daß sich sämtliche Hundesportvereine aus der Verantwortung genommen und eine derartige Nutzung abgelehnt haben.
Die zwei verbleibenden Grundstücke wurden entsprechend hinsichtlich der Kosten für Einrichtung und dauerhafte Pflege sowie Anwohnerbefragungen mit negativem Ergebnis geprüft.
Es bleiben natürlich einige Restzweifel. Die Kosten für das einmalige Mähen Pro Monat im Giesgrabenweg beträgt 21.000 € . Bei angenommener Vegetationszeit von 8 Monaten wären das  2.600 € pro Mähvorgang. Das erscheint mir doch ein außergewöhnlich hoher Betrag zu sein – zumal ja die derzeitigen Mähvorgänge auch noch gegengerechnet werden müssten.
Ebenso ist die Ablehnung des Landes zu kritisieren, die sich zum großen Teil auf Vermutungen und Prognosen  bezieht, die an anderen Standorten so nicht eingetreten sind.
Allerdings gehört auch zur Wahrheit, daß diese Wiese eine weitere Freiwilligkeitsleistung der Stadt darstellen würde, denn es scheinen sich zwar Antragssteller zu finden – aber keine Kümmererer, welche sich hier einbringen würden. Dies ist sehr bedauerlich.
Auch das oft angemerkte Argument der Hundesteuer greift nur bedingt – denn diese verfolgt ausschließlich den Zweck der Steuerung der zunehmenden Hundehaltung.
Vor dem Hintergrund all dieser Argumente fällt die Abwägung schwer. Die SPD ist durchaus geteilter Meinung. 
Wir nehmen die Vorlage zur Kenntnis – möchten die Verwaltung aber ermuntern weiterhin nach einem Standort ohne Nachbarschaftkonflikte und im besten Fall auch unter Mithilfe betroffener HunderführerInnen zu suchen, denn wir sind schon der Meinung, daß ein derartiger Platz für die Hundehalter ein echter Zugewinn wäre. Vielleicht ergibt sich ja auch ein interkommunaler Lösungsansatz. 

 

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