B35

BVWP- Trassenertüchtigung

Auch wenn die Trassenertüchtigung in Bruchsal zu befürworten ist, da erhalten bleibt, was erhaltenswert ist, muss man den Blick auch auf das Umfeld werfen.


Bei einer Untertunnelung der B35 in Bruchsal, ungefähr auf der Höhe zwischen JKG und SEW kann der Verkehr durch Bruchsal fließen ohne zusätzliche Belastung für die Anwohner zu bringen. Somit entsteht aktiver Lärmschutz und keine weitere Verdichtung in der Natur und keine Zerschneidung des Rothenbergs. Es wäre ein Glücksfall, wenn diese Planung kommt!


Allerdings darf bei dieser Planung nicht vergessen werden, dass durch eine angenehmere Fahrtstrecke auch mehr Verkehr angezogen wird; deshalb ist es unsere Pflicht auch die
kleinen Ortsteile im Süden - Heidelsheim und Helmsheim - mit in die Planung aufzunehmen.

Mit rund 7000 Einwohner stellen die beiden OT immerhin 16% der Gesamtbevölkerung in der Stadt. Was bringt ein besserer Verkehrsfluss in Bruchsal, wenn sich später die
Wagenkolonne durch die kleinen Ortsteile auf der B 35 entlang schiebt? Helmsheim ist heute schon mit mehr als 13.000 KFZ am Tag schwer belastet. Lärm, Müll, Reifenabrieb und Ärger belasten die Bürger an Bundstraßen mehr als in Innenlagen.

Hier kommt der alte Wunsch aus Helmsheim: eine Trassenertüchtigung in Bruchsal, beziehungsweise die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplan, kann nur erfolgen, wenn Helmsheim untertunnelt und in Heidelsheim der Lärmschutz massiv verbessert wird.

Mit Blick in den Norden muss bei dieser Planung auch die stark befahrene Kreuzung am Wendelrot mit eingeplant und der Ausbau der Autobahn in Betracht gezogen werden. Für
einen optimalen Verkehrsfluss ist auch der Bahnübergang an der Holzindustrie zu beseitigen. Das ist alles viel und kein Wunschzettel, sondern Maßnahmen, über die hier im Rat schon öfter gesprochen wurden und als Ganzes betrachtet eine einzige Maßnahme. Die Fehler die in anderen Städten, bspw. Tunnel Rastatt passieren, dürfen in Bruchsal nicht passieren.  

Wir als SPD fordern eine Verkehrswende!  

Was für uns als SPD somit auch nachhaltiger wäre, wir in Bruchsal aber nicht lösen können, wäre eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur.
Güterverkehr und ÖPNV greifen ineinander über um den modernen und gegenwärtigen Bedürfnissen gerecht zu werden, anstatt sich immer wieder der Verkehrssituation
anzupassen und Milliarden im Boden zu versenken. Die Güter müssen wieder auf der Schiene transportiert werden, Innenstädte frei von Durchgangsverkehr, das schont die Straßen und
die Umwelt.

Der ÖPNV muss bedarfsgerecht und zuverlässig sein, daher fordert die Landes SPD auch das 365.- Ticket.
So wie es im Moment läuft oder besser gesagt fährt und steht, kann es in Deutschland nicht weitergehen, wir ersticken im Verkehr. Das Schienennetz ist veraltet und um etwa 20 Prozent geschrumpft. Die Klimaziele der  Bunderegierung hinken hinterher.     
Die gegenwärtigen Herausforderungen mit immer mehr Zulieferverkehr in alle Richtungen sieht leider anders aus und wir als Kommune sind nur ein kleiner Mitspieler im großen Ganzen.

Wir brauchen die Verkehrswende !

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